Sprachförderung

Sprachförderung

Seit 01.10.2004 wird für die Kinder, deren beide Elternteile ausländischer Herkunft sind, Sprachförderung angeboten, damit diese Kinder im Umgang mit der deutschen Sprache sicherer werden.

Die Sprachförderung wird von einer pädagogischen Fachkraft durchgeführt, deren Muttersprache Deutsch ist, um ein richtiges und klares Sprachvorbild zu gewährleisten.

Die Inhalte der Sprachförderung orientieren sich am Alter der Kinder, deren Sprachvorkenntnissen und deren Entwicklungsstand, dem Jahresthema und den Jahreszeiten. Außerdem wird der Wortschatz über Dinge des täglichen Lebens aufgebaut bzw. erweitert. Aus diesen Themenbereichen werden ein Konzept erarbeitet und entsprechende Förderstunden geplant.

Ablauf einer Förderstunde:

Die Sprachförderkinder treffen sich in der Käfergruppe, die ist in einem separaten Raum, außerhalb der Kindergartengruppen und werden dazu mit dem Spiellied: „Tuff, tuff, tuff der Käferzug“ abgeholt. Die Gruppe umfasst max. 7 Kinder, bei Bedarf findet Einzelförderung statt.

Wir begrüßen uns mit einem Lied oder sammeln uns durch ein Spiel.

Während der Stunde ist es wichtig, dass sich jedes Kind äußert bzw. nach Bedarf einfache vorgegebene Sätze nachspricht. Wir achten auf vollständige Sätze.

Während der gesamten Sprachfördereinheiten fließen immer wieder Rituale ein, z. B. Handpuppen, die durch die Stunde führen oder bestimmte Rahmenthemen, die über einen längeren Zeitraum bearbeitet und somit vertieft werden.

In der Sprachförderung ist es sehr bedeutsam, dass wir alle Sinne der Kinder ansprechen. Durch diese sinnorientierte Erziehung wird die Sprache zum Erlebnis und die Kinder nehmen mit Freude und Interesse teil. Ihnen werden Fortschritte bewusst und sie bleiben so mit Ausdauer und Konzentration beim Thema.

Das Zitat von Prof. H. Kückelhaus trifft sehr genau diese Intension;

„Nichts ist im Verstande, was nicht vorher in den Sinnen wäre.“

Am Schluss der Stunde verabschieden wir uns wieder mit einem Lied und „fahren“ zurück in die Kindergartengruppen.

Unterstützend dazu kommt die Grundschullehrerin 2 x wöchentlich, um die Sprachförderungskinder auf die Schule vorzubereiten.